Die 10 häufigsten Fragen zum Thema Website Erstellung

Du benötigst eine Business Website, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst?

Der Launch der Website ist für viele der finale Meilenstein auf dem Weg zur Unternehmensgründung. Aber gleichzeitig ist dieser Schritt auch mit vielen Fragezeichen und Entscheidungen verbunden.

Wie soll meine Domain heißen und wo kaufe ich eine Domain? Was möchte ich auf der Website präsentieren? Und die wichtigste aller Fragen: Erstelle ich die Website selbst oder lasse ich meine Website professionell erstllen?

Wir gehen in diesem Beitrag auf die 10 wichtigsten Fragen rund um die Erstellung deiner eigenen Homepage ein:

Inhalt

Kann ich meine Website selbst erstellen?

Im Zeitalter von YouTube Tutorials kann jeder Mensch mit genügend Zeit, Geduld und Begeisterung zum Webdesigner werden. Das stimmt. Auch wir haben uns viele Website Skills selbst angeeignet. Jetzt musst du dir die Frage stellen, ob du die Zeit und vor allem auch die Nerven hast, dich mit einem völlig neuen Thema tiefgehend auseinander zu setzen.

Wir rechnen für die Erstellung eines Onepager Website ca. 25 Stunden. Für eine Website mit 4-5 Seiten benötigen wir 40 Stunden. Die Website Indexierung und weitere wichtige SEO-Maßnahmen sind bei diesem Stundenaufwand aber noch nicht inkludiert.
Da du aber kein Profi bist (sonst würdest du wahrscheinlich gerade nicht diesen Blogbeitrag lesen), kannst du diese Stundenanzahl mit mindestens 5 multiplizieren. Und dann ist noch immer nicht garantiert, dass deine Website nutzerfreundlich ist, online gefunden wird und das Design deine Persönlichkeit widerspiegelt.

Somit stellen wir an diesem Punkt fest, dass die Entscheidung, ob du deine Website selbst erstellst oder das doch an Expert:innen übergibst, abhängig von deinen Vorkenntnissen, Budgetvorgaben und deinen Bedürfnissen sowie Zeitressourcen ist. 

Es gibt btw auch noch einen Mittelweg: Du erstellst deine Homepage selbst, aber holst dir dafür professionelle Hilfe. Wir haben für Selbermacher:innen ein individuelles DIY-Support_Package entwickelt. 

Was muss ich bei der Anmeldung meiner Domain beachten?

Die Domain ist die Adresse, mit der die Menschen auf deine Website gelangen. Unsere Domain lautet frida-gruen.at, du kannst die Domain im oberen Bildschirmbereich des Webbrowsers ablesen. Die Domain repräsentiert demnach dein Unternehmen und sollte möglichst die nächsten Jahre auch nicht mehr geändert werden.

Deswegen überlege dir genau, wie der Name deiner Domain lauten soll und beachte diese Punkte bei der Wahl deiner Domain:

  • Die Domain sollte dein Unternehmen oder das, was du machst, widerspiegeln.
  • Die Domain sollte keine Rechte Dritter (z.B. Markenrechte) verletzen. Die WKO listet alle möglichen Rechtsverletzungen bei Domain-Registrierungen auf.
  • In der Kürze liegt die Würze. Die Domain sollte maximal 18 Zeichen haben.
  • Die Schreibweise deiner Domain sollte klar und nicht erklärungsbedürftig sein.
  • Überprüfe, ob der Name deiner Domain noch frei ist. Die Verfügbarkeit von Domainnamen kannst du beispielsweise kostenlos über Ionos oder Domainion überprüfen.

Wenn du dich für einen Domainnamen entschieden hast und dieser auch noch verfügbar ist, musst du den Domainnamen bei einem Anbieter registrieren.

Es gibt auch eine klare Empfehlung zum Thema Top-Level-Domain. Die Top-Level-Domain ist der Teil, der hinter dem Punkt in der Domain steht (z.B. .at, .com, .de, .info).

Wenn du dich an österreichische Besucher:innen richtest, wähle eine .at-Domain. Solltest du mit deiner Website internationale Kundschaft ansprechen wollen, solltest du eine .com-Domain anmelden. Falls für deinen Wunschnamen keine .at- und .com-Domain verfügbar ist, könntest du noch auf eine .net-Domain zurückgreifen. Die .org-Domain nutzen vor allem gemeinnützige Organisationen. Von allen anderen Domain-Endungen würden wir dir abraten, da Top-Level-Domains wie .info oder .jetzt häufig als unseriös wahrgenommen werden. Dann überdenke lieber nochmal deine Wunschdomain.

Wie registriere ich eine Domain und was kostet eine Domain?

Bei den Kosten für eine Domain man vorerst zwischen noch freien und vergebenen Domains unterscheiden. Möchtest du nämlich eine Domain, die bereits jemand anderes registriert hat, musst du diese Domain abkaufen, insofern diese auch wirklich zum Verkauf steht. 
In den meisten Fällen entscheiden sich Jungunternehmer:innen für die Anmeldung einer freien Domain

Die Kosten von freien Domains richten sich an der gewünschten Top-Level-Domain. 

Für eine .com Domain (=international) bezahlt man im Jahr ca. 24 Euro, für eine .at und .de Domain zwischen 15 und 20 Euro.

Tipp: Viele Hostinganbieter bieten Pakete an, in denen die Gebühren für den Domainregistrierung zumindest im ersten Jahr inkludiert ist.

Wenn du eine eigene Website hast, benötigst du auch einen Anbieter für dein Webhosting. All die Teile, die sich auf deiner Website befinden (Texte, Bilder, Datenbanken etc.) müssen auf einem physischen Server gehosted werden. Große Konzerne haben einen eigenen Server in ihrer Zentrale stehen. Kleinere Webseiten werden werden oft über Hostinganbieter und sogenanntes shared hosting betrieben.

Für Webhosting gibt es zig verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Angeboten. Im Schnitt zahlt ein Unternehmen für ein Shared Hosting zwischen 2-29 Euro im Monat. Trusted veröffentlicht jährlich die besten Anbieter.

Solltest du für die Erstellung deiner Website jemanden engagieren, überlasse die Registrierung der Domain und das Webhosting bitte auch den Expert:innen und treffe keine voreiligen Entscheidungen, die du später bereuen könntest. 

Wenn du deine Homepage selbst erstellen möchtest, können wir dir als Anbieter für Webhosting und Domainanmeldung Domaintechnik oder Raidboxes empfehlen. 

Benötige ich für die eigene Website auch Programmierkenntnisse?

Grundsätzlich nicht. Vor allem wenn du die Erstellung deiner Website an Expert:innen wie uns übergibst. 😉

Für die Erstellung einer Website gibt es drei Möglichkeiten:

  • Erstellung der Website mit einem Baukastensystem (keine Programmierkenntnisse erforderlich)
  • Erstellung der Website mit einem Content-Management-System bzw. CMS (teilweise Programmierkenntnisse erforderlich)
  • Website selbst programmieren (sehr gute Programmierkenntnisse erforderlich)

Wenn man seine Homepage mit einem Baukastensystem oder mit WordPress erstellt, muss man nicht zwingend Programmierkenntnisse besitzen. Für die meisten Einstellungen, Layouts und Funktionen gibt es Templates und Plugins. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass man in das Layout eines Templates eingreifen muss, weshalb es von großen Vorteil ist, wenn man die Programmiersprachen HTML, CSS oder JavaScript versteht und anwenden kann.

Welcher Website-Typ passt zu mir?

Die Basis für das Konzept und die Gestaltung deiner Website ist Wahl des Website-Typen. Welcher Website-Typ zu dir passt, hängt ganz davon ab, welchen Zweck deine Website erfüllen soll. Möchtest du Arbeitsstücke von dir präsentieren, sollen Websitebesucher*innen ein Beratungsgespräch bei dir vereinbaren oder möchtest du einen Onlineshop mit vielen Produkten anbieten?

Hier die 5 gängigsten Website-Typen und welchen Zweck diese erfüllen

Eine Grafik die, die 5 Website Typen darstellt: Corporate Website, Onlineshop, Blog, Landingpage und Portfolio

Corporare Website:
Die Unternehmenswebsite ist die klassische Website, wie wir sie beim Großteil der Selbstständigen, Unternehmen und Agenturen sehen. Sie verfolgt das einfache Ziel, über das Unternehmen zu informieren und Besucher*Innen zur Kontaktaufnahme zu animieren. Mit dynamischen Elementen wie beispielsweise die Integration eines News- oder Blogbereich können die Corporate Websites auch regelmäßig aktualisiert werden.


Eine klassische Corporate Website ist die Website von IMMO TERRA.

Onlineshop:
Der Onlineshop ist für Unternehmen und Selbstständige, die mehrere Produkte online verkaufen möchten. Während über das Menü wie bei der Corporate Website Informationen über das Unternehmen abgerufen werden können, liegt der Fokus auf der Präsentation des Produktsortiments. Wichtig ist dabei eine einfache Navigation, die es den Besucher*innen ermöglicht ihr gewünschtes Produkt so schnell wie möglich zu finden. Neben den technischen Herausforderungen muss bei Onlineshops auch der enorme logistische Aufwand für die Abwicklung der Bestellungen berücksichtigt werden.

Eine beliebte E-Commerce-Lösung für kleine und mittelständische Händler ist Shopify.

Der Grazer Vintage Store Dogdays of Summer bietet einen sehr nutzerfreundlichen Onlineshop.

Blog/Magazin:
Der Blog oder die Magazin-Website setzen sich mit einem speziellen Thema auseinander und veröffentlichen zu diesem Thema regelmäßig redaktionelle Inhalte. Wichtigste Darstellungsform ist der Text, dessen Inhalte mit Bildern oder Videos ergänzt werden können. Diese Website-Typen sind vor allem für Journalist*innen und Blogger*innen gut geeignet und gelten als sehr aufwendig. Blogs und Magazine werden auch gerne in Corporate Websites integriert.

Ein gutes Beispiel für einen Blog ist der erfolgreiche Blog Chronic Wanderlust von Viktoria Urbanek.

Portfolio:
Das Portfolio ist der optimale Website-Typ für Fotograf*innen, Designer*innen oder andere Künstler*innen. Der Fokus liegt auf der ansprechenden Präsentation von Fotografien und Text, sowie Designelemente werden nur sehr reduziert verwendet. Sowohl CMS wie WordPress, als auch Baukastensysteme wie Squarespace stellen unzählige Portfolio Themes zur Verfügung, die nur mehr mit Bildern und Videos befüllt werden müssen.

Fotografie Iris, die Website unserer lieben Fotografin Dominique Grabler und ihrer Mama, ist ein typische Portfoliowebsite.

Landingpage:
Eine Landingpage ist ein One-Pager mit dem Fokus auf eine bestimmte Kampagne, Promotion oder eine bestimmte Handlung. Landingpages werden primär von Unternehmen zu Werbezwecken eingesetzt und wollen ihre Besucher*innen zu einer speziellen Handlung motivieren. Diese Handlung kann beispielsweise der Kauf eines Produktes sein oder die Anmeldung für eine Aktion. Auf eine Landingpage gelangt man nur durch einen Link, der entweder in einer Mail oder einem Werbebanner enthalten ist.

Was muss ich bei der Struktur meiner Website berücksichtigen?

Wir beginnen Website Projekte immer mit einem Kick-Off-Meeting mit der Kundin bzw. dem Kunden. Dieser Kick-Off dient in erster Linie der Erhebung der Wünsche und Bedürfnisse und gemeinsamen Festlegung der Website Struktur.

Mit der Website Struktur legst du fest, welche Seiten die Website benötigt, um die Inhalte übersichtlich zu präsentieren.

Folgende Seiten werden gerne zur Strukturierung der Website verwendet:

Grafik mit der Darstellung einer Website Struktur
  • Startseite (Homepage): kurzer erster Einblick in das Unternehmen, die Mission und den USP. Erfordert gute Navigationsmöglichkeiten zu den anderen Seiten.
  • Über uns: Präsentation des Unternehmens und der Personen dahinter.
  • Produkte/Leistungen: Präsentation der Produkte oder Dienstleistungen, die angeboten werden.
  • Kontaktseite: bietet eine einfache Möglichkeit der Kontaktaufnahme (z.B. mittels Kontaktformular).
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGBs
  • Blog/News

Diese Seiten können individuell und passend zur Persönlichkeit deines Unternehmens benannt werden. So haben wir unsere „Über uns“ Seite bei unserer ersten Website FRIDA genannt. Nach unserem Website-Relaunch haben wir uns aber wieder für den Klassiker „Über uns“ entschieden.

Jeder dieser Seiten hat ein eigenes Layout und einen speziellen Aufbau. Die Seiten sollten logisch miteinander verknüpft sein, während sich die Inhalte nicht wiederholen dürfen. Für die Navigationsstruktur deiner Website solltest du dir jedenfalls Rat von einer Webdesignerin oder einem Webdesigner holen.

Tipp: Wirf einen Blick auf andere Websites, die dir gut gefallen und sammle Seitenideen inklusive Inhalte. Am besten, du notierst diese Seiten auf einer Liste mit mehreren Spalten. Pro Seite schreibst du genau auf, was du auf dieser Seite präsentieren möchtest und welche Schlüsselwörter dafür relevant sind.

Welche Inhalte sollte ich auf meiner Website präsentieren?

Die Inhalte deiner Website bestimmen den Website-Typ und die Struktur deiner Website. Willst du dein Unternehmen, dich und deine Dienstleistungen oder Produkte präsentieren, wirst du eine Corporate Website benötigen. Bist du Fotograf*in und möchtest deine Werke online stellen, wird die Portfolio-Website das passende für dich sein.

Überlege dir deswegen genau, was du denn überhaupt präsentieren möchtest und sammle deine Inhalte. Webdesigner*innen und Texter*innen helfen dir gerne beim Feinschliff deiner Texte, den Rohbau musst du aber schon selbst liefern. Nur du kennst dein Unternehmen und die Geschichte dahinter und nur du bist Expert*in auf deinem Gebiet.

Jede Website benötigt auch Fotos und greife hier ausschließlich auf Fotos von Fotograf*innen zu. Die Stock-Anbieter Shutterstock oder Unsplash bieten Millionen professionelle Fotos, die du gegen eine geringe Gebühr kaufen und für deine Website nutzen kannst. Bei Unsplash sind die meisten sogar kostenlos und frei nutzbar. Informiere dich aber immer genau bei jedem einzelnen Bild, dass du nutzen möchtest, wie und ob auf die Urheberin oder den Urheber des Bildes verwiesen werden muss.

Welche Funktionen benötigt meine Website?

Was erwartest du von deinen Websitebesucher:innen?

Das erste Ziel deiner Onlinepräsenz ist, dass deine Zielgruppe auf deiner Website landet. Aber was dann? Sollen sie sich nur auf deiner Website informieren oder soll ihnen auch eine leichte Möglichkeit der Kontaktaufnahme angeboten werden. Sollen sie etwas kaufen, sollen sie sich ein Angebot einholen oder einen Termin buchen können? Möchtest du auch regelmäßig über Neuigkeiten in Form eines Blogs informieren oder sollen User:innen vielleicht selbst ihre Meinung auf deiner Website veröffentlichen können?

Die Beantwortung der Funktionenfrage ist auch entscheidend für die Wahl des Systems, mit dem die Website erstellt wird, weil nicht ein jedes System auch alles kann.

Typische Website Funktionen:

  • Kontaktformular
  • Video / Fotogalerie
  • Terminbuchung
  • Veranstaltungskalender
  • Newsletteranmeldung
  • Language Switcher (bei mehrsprachigen Websites)

Welche rechtlichen Voraussetzungen muss meine Website erfüllen?

Wenn du Inhalte über eine Website veröffentlichst, musst du in Österreich auch einige rechtliche Voraussetzungen erfüllen. Bevor deine Website online geht, überprüfe folgende rechtliche Aspekte:

  • Impressum:

Websitebetreiber*innen sind in Österreich laut Mediengesetz verpflichtet, ihre Informationen offenzulegen. In welchem Ausmaß du die Offenlegungspflicht erfüllen musst, hängt davon ab, ob du eine „kleine“ oder „große“ Website betreibst.

Als kleine Webseiten werden solche bezeichnet, die nur der Darstellung des persönlichen Lebensbereichs oder der Präsentation des Medieninhabers dienen und keine meinungsbildenden Inhalte zeigen. Sobald aber über die Werbung hinaus meinungsbildende Inhalte veröffentlicht werden, spricht man von einer großen Website.

Bei beiden Webseiten muss der Medieninhaber die Informationen leicht zugänglich und auffindbar zur Verfügung stellen, wozu das Impressum dient. Welche Impressumsangaben du veröffentlichen musst, kannst du bei den Impressumsvorschriften für Websites und E-Mails der WKO nachlesen.

  • Datenschutz:

Jede Website erhebt und verarbeitet die Daten ihrer Besucher*innen, auch dann, wenn die User*innen sich gar nicht auf der Website mit Namen anmelden müssen. Denn jede*r hinterlässt beim Surfen im Internet eine gewisse Datenspur, die Rückschlüsse auf die Person zulassen.

Damit sich die Websitebesucher*innen über diese Datenverarbeitung informieren können, muss jede Website transparent machen, in welcher Form die Daten der Websitebesucher*innen erfasst und weiterverarbeitet werden. Im Rahmen der Datenschutzerklärung sind mit Daten meist die personenbezogenen Daten gemeint. Dazu zählen alle Daten, die Rückschlüsse auf eine Person ermöglichen, wie beispielsweise Name, Adresse, Email-Adresse, Telefonnummer und auch die IP-Adresse.

Deine Website benötigt daher eine Seite, auf der Besucher*innen alle notwendigen Informationen zur Datenerhebung auf der Website nachlesen können. Welche Informationen im Datenschutz offengelegt werden müssen, bestimmt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und wird von der WKO im Beitrag „Datenschutz allgemein. Auswirkungen auf Websites und Webshops“ zusammengefasst.

Beim Thema Datenschutz musst du ebenfalls berücksichtigen, dass die DSGVO auch Richtlinien für erforderliche Zustimmungserklärungen für die Datenverarbeitung festgelegt hat. Das betrifft den Einsatz von Cookies und Webanalyse-Tools, wie sie von fast allen Websites genutzt werden. Denn nur dadurch können auch Besucher*innendaten erhoben und die Performance deiner Website überwacht und optimiert werden. Die WKO stellt eine Checkliste zum Thema Cookies und Web-Analyse zur Verfügung. Wir empfehlen dir aber, das Thema Datenschutz an Expert*innen zu übergeben.

AGBs:
Sehr oft veröffentlichen Webseiten auch ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), aber ist das wirklich notwendig? AGBs sind Vertragsbedingungen, die Unternehmen vorformulieren und bei Abschluss eines Vertrages der anderen Partei einseitig auferlegen können. Das heißt AGBs sind allgemein gültig, werden nicht einzeln ausverhandelt und gelten, sobald es zum Vertragsabschluss gekommen ist.

Somit dienen die AGBs einzig den Interessen des Erstellers und es gibt keine Pflicht diese zu erstellen und schon gar nicht diese auf der Website zu veröffentlichen.

Kommt es allerdings auf deiner Website zu einem Kaufabschluss, weil du beispielsweise Produkte online verkaufst, ist die Offenlegung der AGBs auf jeden Fall empfehlenswert. Denn als Onlineshop mit Geschäftsbeziehungen zu privaten Kund*innen musst du gewisse Belehrungs- und Informationspflichten erfüllen und diese lassen sich gut in den AGBs verpacken.

Die Formulierung deiner AGBs sind ein wichtiger Vertragsbestandteil, weshalb du hier auf keinen Fall experimentieren, sondern auf eine professionelle Rechtsberatung zurückgreifen sollten.

Zusammenfassung: So startest du mit der Erstellung deiner Website

  • Entscheide dich für eine Domain, die zu deinem Unternehmen passt und wähle eine seriöse Top-Level-Domain (.at, .de oder .com)
  • Wähle einen Website-Typ, mit dem du dein Unternehmen und all deine Angebote authentisch und übersichtlich präsentieren kannst. 
  • Bevor du mit der Erstellung deiner Website startest, skizziere die Struktur deiner Website. Welche Seiten benötigst du und wie werden die Inhalte darin präsentiert. 
  • Beim Website-Content gilt: Qualität vor Quantität. Wähle qualitativ hochwertige Texte und lasse Fotos und Videos von Profis erstellen.
  • Überlege dir: Welche Inhalte kannst du selbst erstellen und für welche Inhalte brauchst du professionelle Unterstützung, z.B. von einer Fotografin oder einem Fotografen.
  • Definiere dein Website-Ziel und behalte das stets im Fokus. Möchtest du auf deiner Website nur informieren, möchtest du Conversions erzielen oder möchtest du Websitebesucher:innen zur Kontaktaufnahme animieren?
  • Last but not least: Hast du ausreichend Zeit und Know-how, um deine Website selbst zu erstellen oder solltest du die Erstellung deiner Website lieber in vertrauensvolle Hände legen?

Pro-Tipp: Geld sparen bei der Website Erstellung

Die eigene Website ist nicht nur ein sehr zeitintensives Projekt, sondern erfordert auch eine größere finanzielle Investition. 

ABER wenn du dein Website-Projekt von Anfang an ordentlich planst, gibt es einige Möglichkeiten Geld zu sparen.
Du kannst bereits bei der Wahl des richtigen Hosting-Partners Geld sparen und auch bei der Zusammenarbeit mit einer Agentur, wenn du ein paar wichtige Tipps berücksichtigst.
Wir haben zum Thema Website Kosten inkl. Spartipps einen ausführlichen Beitrag verfasst. Schau hier vorbei >>

Du möchtest deine Website selbst erstellen und benötigst Hilfe dabei?

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