Website erstellen in 2024: Die ultimative Checkliste für eine erfolgreiche Website

Eine Website ist erfolgreich, wenn sie so viele Menschen wie möglich innerhalb deiner Zielgruppe erreicht und überzeugt. Wir zeigen dir, auf was du achten musst, damit du mit deiner Website nachhaltig Erfolg hast.

Die Homepage ist die Basis für deine Sichtbarkeit und somit für den Erfolg deines Unternehmens. In diesem Blogartikel erfährst du, was einen guten Webauftritt ausmacht und wie du deine Websitebesucher*innen zu Kund*innen machst.

Dabei ist es egal, ob du deine Website selbst erstellen oder die Onlinepräsenz deines Unternehmens in die Hände von Profis legen möchtest. Die nachfolgenden Tipps für eine erfolgreiche Website kannst du eigenständig und kostenlos umsetzen.

Wann ist eine Website erfolgreich?

Eine erfolgreiche Website zeichnet sich durch verschiedene Faktoren aus, die dazu beitragen, die Ziele der Website zu erreichen. Ein wichtiger Faktor ist dabei das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO), die für mehr Traffic (Zugriffe) auf deine Website sorgt.

Weitere Faktoren sind Aufbau und Design – sie sorgen dafür, dass sich User*innen auf deiner Website wohlfühlen und mit deinem Unternehmen in Interaktion treten.

Wenn du all diese Punkte bei der Erstellung oder Optimierung deiner Business-Website berücksichtigst, wird deine Website langfristig den Erfolg deines Unternehmens steigern.

5 spannende Kennzahlen für eine erfolgreiche Website:

  • Suchmaschinen-Ranking: Ein besseres Ranking bei Suchmaschinen wie Google, bedeutet mehr Traffic bzw. organische Besucher*innen auf der Website. In der Google Search Console findest du das durchschnittliche Rankingergebnis deiner Website in den Google Suchergebnissen.
  • Impressionen: Impressionen sind Sichtkontakte von Links deiner Website in der Google Suche. Mit der Messung der Impressionen lässt sich feststellen, wie oft organische Suchergebnisse deiner Website in den SERPs (Search Engine Results Pages) angezeigt wurden. Ein Anstieg der Impressionen bedeutet, dass die Suchbegriffe und Inhalte auf deiner Website gut gewählt sind.
  • User: Die Anzahl der User (Besucher) gibt Auskunft über die Anzahl der Nutzer*innen, die die Website besucht haben. Je höher die Anzahl der Besucher, desto größer ist das Interesse an der Website.
  • Verweildauer: Die Verweildauer gibt an, wie lange die Nutzer*innen auf der Website bleiben. Eine längere Verweildauer kann darauf hindeuten, dass der Inhalt ansprechend und relevant ist, während eine kurze Verweildauer auf mangelndes Interesse oder Probleme mit der Nutzererfahrung hinweisen kann.
  • Absprungrate: Die Absprungrate gibt an, wie viele Nutzer*innen die Website verlassen, nachdem sie nur eine Seite besucht haben. Eine hohe Absprungrate kann auf eine schlechte Website-Navigation, uninteressanten Inhalt oder eine schlechte Nutzererfahrung hinweisen.

Hier ein paar kostenlose SEO- und Analyse-Tools, die dir helfen, diese Kennzahlen (sowie viele mehr) zu überwachen: Google Search Console, Seobility (die kostenlose Version), Google Analytics oder alternativ Matomo Analytics.

Was braucht man für eine erfolgreiche Website? Hier findest du unsere ultimative Checkliste:

Für den Erfolg deiner Website sind Aufbau, Struktur, Design und die Inhalte entscheidend. Im Optimalfall berücksichtigst du diese Faktoren bereits bei der Konzeption deiner Website.

Aber auch wenn du bereits eine Website hast, hilft dir diese Checkliste bei der Optimierung deiner Website. 

Inhalt

Kenne deine Zielgruppe und biete konkrete Lösungen für ihre Probleme an

Welche Menschen sollen denn eigentlich mit deiner Website erreicht werden?

Diese Frage ist essenziell für den Erfolg deiner Website. Denn eine Business Website wird nicht für das Unternehmen selbst, sondern immer für dessen Kund*innen oder andere Stakeholder aufgebaut. Die Grundvoraussetzung für den Aufbau einer benutzerfreundlichen Website ist daher die genaue Definition deiner Zielgruppe und all der möglichen Probleme, mit denen sie konfrontiert ist.

Nimm dir Zeit und überlege dir die Antworten zu folgenden Fragen:

  • Wie spreche ich meine Zielgruppe am besten an?
  • Was erwartet meine Zielgruppe, wenn sie auf meine Website kommt?
  • Warum werden Menschen auf meine Website kommen? Nach was suchen sie?
  • Wie kann ich die Probleme meiner Zielgruppe lösen?
  • Wie muss ich meine Dienstleistungen oder Produkte beschreiben und präsentieren damit sie gekauft werden?

Behalte das Ziel deiner Website im Fokus

Weißt du eigentlich, was du mit deiner Website bezwecken möchtest? Achtung, dein Unternehmen online sichtbar zu machen, ist noch kein Website-Ziel.

Bevor du die Struktur deiner Website planst, musst du wissen, welches Ziel deine Website wirklich verfolgt.

Hier ein paar Beispiele für Website-Ziele:

  • Informationsvermittlung
  • Kauf von Produkten oder Dienstleistungen
  • Leadgenerierung
  • Kontaktaufnahme
  • Terminbuchung

Die Art der Zielsetzung beeinflusst maßgeblich die Struktur, das Design und den Inhalt der Webseite. 

Bietest du beispielsweise Coachings an und möchtest, dass deine Websitebesucher*innen online einen Termin buchen. Dann wirst du Expert*innenwissen rund um dein Coachingthema vermitteln und mehrmals auf der Website zur Terminbuchung hinweisen (z.B. mit Hilfe von Buttons).

Schaffe eine logische Seitenstruktur

Du hast dein Website-Ziel und deine Zielgruppe genau definiert und jetzt geht es darum, dass deine Websitebesucher*innen sich leicht auf der Website zurechtfinden und intuitiv zum Ziel gelangen. Das schaffst du mit einer logischen Seitenstruktur.

Organisiere dazu deine Inhalte in thematisch zusammenhängenden Seiten und Unterseiten.
Achte darauf, dass die Hierarchie und der Zusammenhang der Inhalte deutlich erkennbar sind. Verwende klare und aussagekräftige Seitentitel, um den Inhalt jeder Seite präzise zu beschreiben.

Beim Erstellen einer logischen Seitenstruktur können Wireframes sehr hilfreich sein.

Wireframing bezeichnet die visuelle Planung einer Website Struktur. Es geht darum einen Entwurf zu erstellen, bei dem die einzelnen Seiten und die Elemente auf den Seiten definiert werden. Du kannst dafür Stift und Papier verwenden oder auf Online-Tools für Wireframing zugreifen.

Hierfür können wir das kostenlose Online-Tool figma empfehlen.

In unserem Blogbeitrag „Diese 10 Fragen solltest du beantworten, wenn du eine Website planst“ findest du übrigens Vorschläge für eine gute Seitenstruktur.

Liefere Inhalte mit Mehrwert

Die Inhalte deiner Website spielen auf zwei Ebenen eine wichtige Rolle.

Gute Inhalte bringen potenzielle Kund*innen auf deine Website (Stichwort Suchmaschinenoptimierung) und sie machen deine Websitebesucher*innen zu Kund*innen.

Aber was ist guter Content?

Der Content deiner Website ist gut, wenn er deiner Zielgruppe einen Mehrwert liefert. Das bedeutet, dass du klar und umfassend auf potenzielle Fragen deiner Kund*innen eingehst. Du beschreibst deine Produkte oder Dienstleistungen leicht verständlich oder teilst sogar Spezialwissen zu relevanten Themen.

Das bezieht sich nicht nur auf deine Texte, sondern auch auf Bilder, Audios oder Videos.

Blogbeiträge sind beispielswiese eine gute Möglichkeit, um Inhalte mit Mehrwert zu liefern. Seit der Veröffentlichung unseres Blogbeitrags zum Thema „7 Schritte in die digitale Sichtbarkeit für Jungunternehmer*innen“ sind hunderte potenzielle Kund*innen auf unserer Website gelangt.

Somit hat dieser Inhalt bereits nach wenigen Monaten zu nachhaltigem Traffic geführt und Websitebesucher*innen von unserer Expertise überzeugt. Kontaktanfragen für mögliche Zusammenarbeiten haben sich aus dem Beitrag bisher 2 ergeben.

Dein Navigationsmenü muss intuitiv bedienbar sein

Überlege dir eine logische und benutzerfreundliche Navigation. Diese ermöglicht den Besucher*innen schnell und einfach auf der Website an die gewünschten Informationen zu gelangen.

Wenn du mehrere Seiten hast, eignet sich eine hierarchische Struktur mit Hauptmenüpunkten und Unterkategorien.

Platziere das Menü gut sichtbar, wo es User*innen es gewohnt sind (ganz oben auf jeder Seite).

Denke wieder daran: Es geht darum, die Besucher*innen deiner Website schnell und einfach zum Ziel zu bringen.

Platziere Interaktionsmöglichkeiten gut sichtbar

Vergiss nicht, die User*innen regelmäßig daran zu erinnern, was das Ziel der Website ist.

Beispiel: Du bietest Workshops an wie Unternehmen nachhaltiger weden können. Da du die Workshops aber individuell anpasst und die Ausgangssituation des Unternehmens wissen musst, ist eine erste Kontaktaufnahme notwendig ist. Auf deiner Website solltest du bei jeder Gelegenheit darauf hinweisen und Buttons zur Kontaktaufnahme platzieren.

Es ist wichtig, dass die Besucher*innen von jeder Seite schnell und einfach zur Kontaktseite kommen. Hierfür kannst du beispielsweise Buttons mit dem Text „Jetzt kontaktieren“ oder „Anfrage senden“ platzieren.

Du solltes pro Seite mindestens einen Call-To-Action platzieren.

Texte in Abschnitte unterteilen und aussagekräftige Überschriften nutzen

Hilf den User*innen dabei, schnell die Informationen zu finden, nach denen sie suchen. Verwende dafür Abschnitte mit eindeutigen Überschriften und Absätzen, die gut und schnell lesbar sind.

Auch bei den Überschriften eignet sich eine hierarchische Struktur. Pro Seite gibt es eine Hauptüberschrift (H1), einzelnen Abschnitte bekommen einheitlich die nächste Überschriftsgröße (H2) und die Zwischenüberschriften in den Absätzen bekommen die etwas kleinere Überschriftsgröße (H3).

Hervorhebungen mit fetterer Schrift, Aufzählungen und Visualisierungen sind zusätzliche Möglichkeiten, den Leser*innen zu helfen die wichtigen Aussagen schneller zu erfassen.

Prägnante Sätze und verständliche Sprache

Bei Website-Texten gelten 2 Regeln:

1. Weniger ist mehr: Lange, verschachtelte Sätze strengen das Auge an und sind schwer zu erfassen. Setze deswegen lieber einen Punkt mehr und halte die Sätze kurz. Auch die Absätze sollten nicht zu lange sein und nach ca. 5-7 Zeilen mit einem Absatz oder einer Zwischenüberschrift aufgelockert werden.

2. Das Wichtige zuerst: Platziere deine Keywords am besten in der Überschrift (H1 und H2) und in den ersten zwei Sätzen deines Absatzes. Die User*innen müssen auf einem Blick erkennen, ob dieser Abschnitt für sie relevant ist.

Und formatiere deinen Fließtext unbedingt linksbündig. Zentrierte Absatzformatierungen wirken vielleicht auf den ersten Blick wie eine gute Wahl, aber vor allem bei längeren Absätzen wird der Text dadurch schwer lesbar.

Passe auch die Sprache an deine Zielgruppe an.

Werden deine Kund*innen lieber mit Du oder Sie angesprochen? Kannst du etwas humorvoller schreiben oder solltest du förmlich bleiben? Komplizierte Erklärungen sollten möglichst so beschrieben werden, dass sie auch von Laien verstanden werden.

Wähle eine lesbare Schrift und eine einheitliche Formatierung für deine Website-Texte

Wir halten an dieser Stelle fest: Wichtig für lesbare Texte sind die Gliederung des Textes in mehrere Absätze mit aussagekräftigen Überschriften, prägnante Sätze und die Verwendung von einfacher Sprache.

Ein weiteres wichtiges Kriterum für die Lesbarkeit von Website-Texten ist die Wahl der Schriftart.

Welche Schriftart für die eigene Website wählen?

Vorerst ist es wichtig, dass die gewählte Website-Schrift korrekt angezeigt wird – unabhängig vom Browser und vom Endgerät. Wird deine Schriftart nämlich nicht von den gängigsten Browsern unterstützt, wird automatisch eine generische Schriftart zur Darstellung des Textes genutzt und im worst case ist der Text dann nicht zu entziffern.

Um eine korrekte Darstellung deines Website-Textes zu garantieren, gibt es zwei Möglicheiten:
Entweder musst du eine websichere Schriftart wählen, die auf der Mehrheit der Betriebssysteme installiert ist (z.B. Arial, Georgia, Helvetica oder Times New Roman).

Oder du entscheidest dich für Webfonts, da die Auswahl von websicheren Schriftarten sehr limitiert ist.

Google Fonts ist ein sehr beliebter Webfonts Anbieter, weil er Open Source und somit kostenlos ist. Du kannst hier zwischen hunderten verschiedenen Schriftarten wählen, diese kostenlos downloaden und für deine Website nutzen.

ACHTUNG: Achte hier unbedingt darauf, dass du die Google Fonts datenschutzrechtskonform integriert werden. Das bedeutet, dass die Fonts über deinen lokalen Server integriert werden müssen, damit beim Aufrufen deiner Website keine Daten der User an Google weitergeleitet werden.

Was sind gute Website-Schriftarten (Fonts)?

Für die Wahl deiner Website-Schriftart gilt es einige Kriterien zu berücksichtigen:

  • Grotesk-Schriften (=serifenlose Schriften) sind lesbarer und wirken moderner
  • Beliebte Schriftarten sind Open Sans, Verdana oder Arial
  • Verwende gerne verschiedene Fonts für verschiedene Texte (Überschriften, Fließtext, Aufzählungen etc.), aber wähle maximal 3 verschiedene Schriftarten für deine Website
  • Die Schriftgröße für den Fließtext sollte mindestens 15px betragen.
  • Der Zeilenabstand (=Leading) sollte zwischen 1,2en und 1,5em liegen.
  • Wähle Schriftarten, die gut zusammen passen. Nutze dafür kostenlose Fontpairing-Webseiten wie Fontpair

Wähle ein zeitloses und authentisches Design

Neben Aufbau, Inhalten und Lesbarkeit ist vor allem das Erscheinungsbild deiner Website ein Erfolgsfaktor.

Achtung, hier kommt es oft zu Missverständnissen: Ein gutes Design bedeutet keinesfalls, dass nur fancy Webseiten mit aufwändigen Gestaltungselementen erfolgreich sind. Ganz im Gegenteil.

Wenn es um das Design, ist es viel wichtiger, dass deine Website die Seele deines Unternehmens widerspiegelt und authentisch ist.

Bist du ein Softwareanbier oder eine Werbeagentur? Dann kannst du darüber nachdenken Animationen, Effekte und kreative Farbkombinationen zu verwenden.

Bietest du persönliche Dienstleistungen (wie z.B. Coachings) an? Dann muss das nicht sein. Es ist viel wichtiger, dass die Website deine Persönlichkeit widerspiegelt und Vertrauen vermittelt.

Wir empfehlen ein zeitloses Website-Design, das sich durch folgende Merkmale auszeichnet:

  • Klare und einfache Gestaltung
  • Verzichte auf Effekte, Animationen oder Design-Trends, die schnell veralten könnten
  • Verwende eine harmonische, nicht zu knallige Farbpalette mit max. 4 Farben
  • Einfache Typografie: Verzichte auf Schnick-Schnack. Bleib bei serifenlosen, einfach lesbaren Schriftarten.
  • Gestaltungselemente wie Farben, Schriftarten, Schaltflächen und Symbole sollten auf der gesamten Website einheitlich verwendet werden. Dadurch entsteht ein harmonisches Gesamtbild.
  • Cleanes Design: Ein Cleanes Design zeichnet sich durch Minimalismus, viel Weißraum (siehe nächsten Absatz) und dezente Farben aus

Nutze Weißräume und Kontraste

Kontrast kannst du auf deiner Website mit deiner vorab definierten Farbplatte bzw. dem Farbschema herstellen.

Es ist ratsam, Farben zu wählen, die einen guten Kontrast haben und harmonisch zusammenpassen.

Um Links und andere Hervorhebungen wie Zwischenüberschriften visuell zu betonen, können Akzentfarben verwendet werden. Insbesondere Links sollten gut erkennbar sein, um die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen gezielt anzuziehen.

Weißräume sind die leeren Räume zwischen den einzelnen Elementen auf deiner Website. Um Weißraum zu schaffen, müssen wichtige Elemente (Überschriften, Buttons) bewusst und sorgfältig auf der Seite mit ausreichend leeren Raum rundherum platziert werden. 

Leerraum schaffst du mit großzügigen Abständen zwischen den einzelnen Elementen.

Zusätzlich können auch klare Trennungselemente, wie Linien, Rahmen oder Hintergrundfarben dabei helfen, die Elemente visuell voneinander zu trennen. Dadurch wird der Weißraum betont und die Inhalte wirken strukturierter.

Responsive Design: Deine Website muss auch mobil einwandfrei funktionieren

Um sicherzustellen, dass deine Website responsiv ist, also auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen optimal dargestellt wird, gibt es einige wichtige Kriterien zu beachten.

Überlege dir, wie die Navigation auf kleineren Bildschirmen funktionieren soll. Verwende mobilfreundliche Navigationsmuster, wie ein ausklappbares Menü (Hamburger-Menü), um eine benutzerfreundliche Navigation zu gewährleisten.

Besonders wichtig für ein optimales responsives Design ist die Schriftgröße und die Formatierung des Textes. Achte darauf, dass der Text auf kleinen Bildschirmen gut lesbar und der Fließtext linksbündig formatiert ist.

Überschriften müssen für mobile Endgeräte neu formatiert werden. Auch die Buttons müssen auf kleinen Screens so groß sein, dass sie leicht geklickt werden können.

Optimiere außerdem die Bilder und andere Medien für unterschiedliche Bildschirmgrößen und -auflösungen.

Bitte teste deine Website unbedingt mit verschiedenen Geräten und Browsern. Nutze Emulatoren, Gerätevorschau-Tools oder führe echte Tests mit unterschiedlichen Geräten durch.

Der Mobile Friendly Test von Google ist ein gutes kostenloses Tool, um die mobile Performance deiner Website zu überprüfen.

Mach deine Website barrierefrei

Barrierefreiheit (Accessibility) ist ein unglaublich wichtiger Punkt, der bei der Erstellung von Websites leider ganz oft vernachlässigt wird. 

Wir empfehlen aber, sich unbedingt mit dem Thema auseinanderzusetzen, damit sich auch sehbehinderte oder gehörlose Menschen auf deiner Website zurechtfinden können.

Zusätzlich beeinflusst Barrierefreiheit auch das Ranking in Suchmaschinen. Eine barrierefreie Website wird von Suchmaschinen positiv bewertet und kann dadurch zu höheren Platzierungen in den Suchergebnissen führen.

Du machst deine Website barrierefrei, indem sie auf allen Screens optimal dargestellt wird (Stichwort: Responsive Design) und für alle Bilder- und Videos Textalternativen, sogenannte Alt-Tags, bereitgestellt werden. Wichtig sind außerdem die richtige Strukturierung von Überschriften mittels HTML, damit sie von Screenreadern problemlos erfasst werden können.

Eine einfache und klare Sprache, sowie die korrekte Ausfüllung der Meta-Angaben einer Webseite gehören ebenfalls zu einer barrierefreien Website.

Weitere Anforderungen an barrierefreies Surfen sind in der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung festgelegt.

Hier kannst du deine Website kostenlos auf Barriefereiheit checken: https://wave.webaim.org/

Deine Website muss sicher und aktuell sein

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass deine Website der aktuellen Datenschutzgrundverordnung entspricht und keine Sicherheitslücken aufweist.

Kriterium für eine sichere Website ist die SSL-Verschlüsselung. Die Implementierung einer SSL-Verschlüsselung auf der Website ermöglicht eine sichere Datenübertragung und ist ein Sicherheitsstandard. Mit dem SSL-Zertifikat werden die Daten auf deiner Website mittels HTTPS übertragen, wodurch deine Website als sicher eingestuft wird.

Führe außerdem regelmäßig Backups und Sicherheitschecks durch. Die Verwendung sicherer Passwörter ist ebenfalls von großer Bedeutung, um die Website vor Hackerangriffen und Malware zu schützen.

Durch diese Sicherheitsmaßnahmen schützt du dich und deine Besucher*innen vor Viren, Trojanern und ähnlichen Bedrohungen.

Mit Blick auf die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, gewinnt der Datenschutz im Web zusätzlich an Bedeutung.

Externe Skripte sollten lokal bereitgestellt werden, um die Datensicherheit zu gewährleisten. Der Einsatz von Tracking-Tools und die Erhebung sowie Verarbeitung von Daten müssen den datenschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen.

Du musst aktuelle Datenschutzrichtlinien auf der Webseite verfügbar machen und gegebenenfalls Auftragsdatenverarbeitungsverträge mit externen Anbietern abschließen.

Kurzfassung - Diese Punkte machen eine gute Website aus:

  • Eine klare Struktur und ein logischer Aufbau, der dein Website-Ziel fokussiert
  • Zielgruppenorientierung bei Design, Aufbau und Inhalten
  • Relevante Inhalte, die Lösungen für die Probleme deiner Zielgruppe bieten
  • Hierarchisches und einfaches Navigationsmenü
  • Seiten, die in Abschnitte mit eindeutigen Überschriften strukturiert sind
  • Mindestens eine Interaktionsmöglichkeit pro Seite (z.B. Button zur Kontaktaufnahme)
  • Prägnante und einfache Sätze, die in einer zielgruppengerechten Sprache formuliert sind
  • Überschriften, Formatierungen und grafische Elemente nutzen, um wichtige Aussagen hervorzuheben
  • Ein authentisches und funktionales Design, das auf die Zielgruppe abgestimmt ist
  • Kontraste, Weißräume und Akzente lockern das Design auf
  • Auch auf mobilen Endgeräten muss die Website überzeugen, wofür Elemente angepasst werden müssen (z.B. Schriftgrößen, Buttons, Menüs)
  • Die Ladezeit der Website muss optimiert werden
  • Die Website muss alle Sicherheitsstandards erfüllen und datenschutzkonform sein

Pro-Tipp: Hol dir eine Förderung für deine Website

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